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RQI Immobilien AG und Westend Bank übernehmen 50-Mio.-Euro-Wohnprojekt aus Insolvenz in Frankfurt

vor 15 Stunden
2 Min. Lesezeit

PRESSEMITTEILUNG


  • Joint Venture „RQI Smart Living in Frankfurt“ übernimmt rund 8.400 m² BGF

  • Erwerb und Fortführung einer begonnenen Büro-zu-Wohnen-Konversion

  • Entwicklung eines Wohnkonzepts mit Mikroapartments, Serviced Apartments und Townhouses

  • Vermarktungsstart für mehr als 100 Wohneinheiten im Frühjahr 2028 geplant


links: Thomas Rosenfeld © Westend Bank, rechts: Prof. Dr. Nico B. Rottke © Vario Studio


Wiesbaden, 19. Oktober 2026 – Die RQI Immobilien AG (RQI), ein bundesweit tätiger Immobilieninvestor und Family-Office-Partner mit Schwerpunkt auf Bestandsoptimierung, Bestandsentwicklung und Nutzungskonversion, hat gemeinsam mit der Frankfurter Westend Bank AG, eine 100%ige Tochtergesellschaft des Hopp Family Office, ein Wohnkonversionsprojekt in der Niddagaustraße 42 in Frankfurt-Rödelheim erworben. Die Transaktion erfolgt über das Joint Venture „RQI Smart Living in Frankfurt“. Das gesamte Projektvolumen beläuft sich auf rund 50 Mio. EUR.


Gegenstand des Erwerbs ist eine bereits begonnene, im Zuge der Insolvenz eines bundesweit tätigen Projektentwicklers dann aber unterbrochene, Umnutzung einer ehemaligen Büroimmobilie. Das Objekt mit rund 8.400 m² Bruttogrundfläche soll zu einem zeitgemäßen Wohnensemble mit mehr als 100 Einheiten weiterentwickelt werden. Vorgesehen ist ein differenziertes Nutzungskonzept aus Mikroapartments, Serviced Apartments und Townhouses, das unterschiedliche Wohnbedürfnisse im Frankfurter Markt adressiert. Der Vermarktungsstart ist für das Frühjahr 2028 geplant.


Komplexe Bestandsentwicklungen als strategischer Investitionsschwerpunkt

Mit der Übernahme setzt RQI ihre auf Sondersituationen, Restrukturierungen und wertsteigernde Bestandsentwicklungen ausgerichtete Investitionsstrategie konsequent fort. Im Mittelpunkt stehen Immobilien mit komplexen technischen, wirtschaftlichen oder rechtlichen Ausgangssituationen, deren Potenziale durch eine integrierte Steuerung von Ankauf, Finanzierung, Entwicklung und Vermarktung erschlossen werden können.

Die Transaktion unterstreicht zugleich den Anspruch der RQI, gemeinsam mit ausgewählten Kapitalpartnern anspruchsvolle Immobilieninvestments auch in einem herausfordernden Marktumfeld umzusetzen. Für die Gesellschaft ist das Projekt ein weiterer Meilenstein beim Ausbau ihres Investmentgeschäfts mit klarem Fokus auf Wohnimmobilien.

„Eine unterbrochene Projektentwicklung aus einem Insolvenzverfahren zu übernehmen, neu zu strukturieren, zu stabilisieren, baulich fertigzustellen, zu vermieten und schließlich zu veräußern, zählt zu den anspruchsvollsten Wertschöpfungsaufgaben unserer Branche. Genau darin liegt unsere Kernkompetenz“, betont Prof. Dr. Nico Rottke, Vorstandsvorsitzender der RQI Immobilien AG.


Strategische Partnerschaft mit der Westend Bank wird ausgebaut

Mit der Westend Bank AG baut RQI die bereits bestehende Zusammenarbeit mit diesem finanzstarken Partner weiter aus. „RQI bringt hierfür umfangreiche Expertise in der Restrukturierung und Entwicklung anspruchsvoller Bestandsimmobilien ein, die unsere Finanzierungs- und Strukturierungskompetenz ideal ergänzt. Wir sehen in dieser Partnerschaft erhebliches Potenzial und freuen uns darauf, weitere anspruchsvolle Investitionsmöglichkeiten gemeinsam zu erschließen“, erklärt Thomas Rosenfeld, Vorstandsvorsitzender der Westend Bank AG.


Wohnraum durch intelligente Transformation bestehender Immobilien

Mit der geplanten Entwicklung in Frankfurt-Rödelheim verfolgt das Joint Venture einen Ansatz, bei dem bestehende Gebäudesubstanz einer neuen, langfristig marktfähigen Nutzung zugeführt wird. Die Kombination unterschiedlicher Wohnformen soll eine breite Zielgruppen­ansprache ermöglichen und auf die Nachfrage nach kompakten, flexiblen und urbanen Wohnangeboten im Rhein-Main-Gebiet reagieren.

Das Vorhaben steht exemplarisch für die Investitionsstrategie der RQI, bestehende Immobilien in wirtschaftlichen oder strukturellen Sondersituationen zu identifizieren, ihre Nutzungsperspektiven neu zu definieren und durch gezielte Wertschöpfungsmaßnahmen nachhaltig im Markt zu positionieren.

Bei Transaktionsumsetzung war die Wirtschaftskanzlei Arnecke, Sibeth, Dabelstein juristisch beratend tätig.

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